Bodo Hombach blickt auf den Strukturwandel im Ruhrgebiet. „Wunde Stellen“ will man dabei nicht nur kosmetisch behandeln, das Ruhrgebiet will sich neu erfinden und neue Wege beschreiten. Bodo Hombach weist hier auch auf den Vorschlag von Evonik-Vorstandschef Dr. Klaus Engel hin, den Solidaritätszuschlag in einen Euro-Soli umzuwidmen. Im Ruhrgebiet müssten sich viele Städte verschulden, um Schulden zu bezahlen. Da wäre ein Soli für das wichtige Euro-Projekt plausibler. Vor dem Hintergrund der europäischen Integration plädiert Bodo Hombach dafür, mehr Kooperationen und Netzwerke im Revier zu ermöglichen: Man müsse für einander nützlich sein, lieben könne man sich später. Kluge Wirtschafts- und Kulturförderung sollte sich dafür an drei zentralen Feldern orientieren: Innovation, Kooperation und Identifikation.

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Der Westen: Das Ruhrgebiet erfindet sich neu