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16. Januar 2013 – Wintersemester 2012/13

Herr Bicher,
meine Damen und Herren,

im Netz kursiert der Spruch eines digitalen Weltbürgers: „Ich langweile mich. Kopiere ich mir ne Doktorarbeit zusammen oder stürze ich ein arabisches Regime?“

Eine Reporterin der Zeitschrift Publik-Forum befragte einen Zeltbewohner des Occupy-Camps in Frankfurt. Der erzählte ihr von seinen Sorgen um die Gerechtigkeit in der Welt, vom Finanzkapitalismus, von Börsen-Haien und Heuschrecken. Er wäre überzeugt, dass in unserer Gesellschaft etwas gehörig falsch liefe und es so nicht weitergehen könnte. „Und wie lässt sich das ändern?“ fragte die Reporterin. Seine Antwort: „Wir brauchen eine Demokratie, in der alle alles mitentscheiden können. Im Internet ist das ja auch möglich.“

Medien sind Spiegel der Öffentlichkeit. Sie schaffen und formen sie aber auch. Damit ha-ben sie Einfluss auf das politische Geschehen. So war es von der Buschtrommel bis ins Fernsehzeitalter. Und so wird es immer sein.

Offene Zivilgesellschaften mit demokratischer Entscheidungsfindung sind auf Medien angewiesen.

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