Düsseldorf, 14. Juni 2013

Als PDF herunterladen Verehrter Herr Vize-Kanzler und Minister Rösler,
meine Damen und Herren,

herzlich Willkommen zum Austausch zwischen Bundespolitik und Ruhrwirtschaft.
„Energiewandel“ ist „Wort des Jahres“. Ich sehe kein zweites, bei dem das Zusammenspiel
zwischen Wirtschaft und Gesellschaft so greifbar ist.

Wir erkennen Defizite:
· Gibt es noch einen Konsens zwischen Politik, Ökonomie und den Bewegungen
der Gesellschaft?
· Springen wir als Tiger und landen als Bettvorleger – oder im Wolkenkuckucksheim?
Man kann Fallgesetze verachten, man kann sie nicht ignorieren.

Unternehmen brauchen langfristige Perspektiven und klare Rahmenbedingungen.
Politik setzt Orientierungspunkte. Der Bürger hat mindestens zwei Seelen
in seiner Brust. Er schwankt.

Die anschwellende Mentalität, eine Flasche nicht zu öffnen, weil ein Geist drin
sein könnte, sollte Politik nicht lähmen.

Die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie ist auch unser Anliegen. Aber das
Pendel droht zu weit auszuschlagen. Ökologisierung darf ökonomische und soziale
Vernunft nicht vom Feld wischen. Wir brauchen neuen Pragmatismus.
Produktion und Energie sind untrennbar. Versorgungssicherheit zu weltmarktfähigen
Preisen ist das, was der Initiativkreis Ruhr will. Gegen Deindustriealisierung
hat sich das Revier immer gestemmt.

Deutschland kann durch eigene CO2-Entsagung keinen wirklich relevanten Beitrag
zum Weltklima leisten. Innovative Entwicklungen, die Effizienzverbesserungen
und umweltschonende Technologien hervorbringen, sind unser bedeutsamer
Beitrag.

Das Energiepapier, das Sie kennen, dokumentiert zu diesem Thema einen intensiv
reflektierten Konsens unterschiedlicher Unternehmen des Ruhrgebiets.
Herr Dr. Müser wird es kurz vorstellen. Ich freue mich, dass ich bereits eine
Reihe von Wortmeldungen habe, die Hochinteressantes erwarten lassen. Zunächst
unser Gastgeber: Herr Meyer.

Noch einmal herzlichen Dank Herr Minister Rösler und allen Teilnehmern.
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